„Heute ist Montag, also muss es Zürich sein“,

lässt der Fotograf Chien-Chi Chang in seinem Buch „Jet Lag“ einen der Vielreisenden seine Koordinaten festmachen. Ja, die Welt ist überschaubar geworden, besser gesagt austauschbar mit ihren Hotels aus Glas und Beton, den Airports und ihren Check-ins und dem ständig gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus zwischen Ankunft und Abflug. Weder Flughäfen noch Hotelzimmer bleiben in Erinnerung. Die Welt scheint grenzenlos, doch der Mythos vom Unterwegssein hat eine Kehrseite und die heisst Einsamkeit.

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